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Stripe Gebühren Rechner

Für ein deutsches Stripe-Konto kostet eine Standardkarte aus dem EWR 1,5 % + 0,25 € pro erfolgreicher Zahlung — eine Karte von außerhalb des EWR 3,15 % + 0,25 €, plus 2 % wenn umgerechnet werden muss. SEPA-Lastschrift kostet pauschal 0,35 €, eine Zahlungsanfechtung 20,00 €. Trag oben einen Betrag ein: du siehst die Gebühr, was auf deinem Guthaben landet, was du berechnen müsstest, damit netto eine glatte Summe ankommt, und was dieselbe Zahlung über ein Abo-Jahr kostet. Sätze am 4. September 2026 gegen Stripes veröffentlichte Preise für Deutschland geprüft.

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stripe · gebührenrechner

Der Betrag, den die Kundin zahlt — bevor irgendeine Gebühr abgeht.

Der Umrechnungszuschlag fällt nur an, wenn tatsächlich umgerechnet wird — eine Karte aus Frankreich, die in Euro zahlt, löst ihn nicht aus.

Bei wiederkehrenden Zahlungen werden die 0,25 € bei jeder Verlängerung fällig, nicht einmal. Genau da wird ein billig aussehendes Abo still teuer.

Diese Transaktion
    Die Zahlen, die niemand hinschreibt

      Sätze aus Stripes veröffentlichten Preisen für Deutschland, geprüft am 4. September 2026. Ein verhandelter Satz, ein Konto in einem anderen Land oder eine Sonderpreisgestaltung weichen davon ab — das hier ist Rechnen, nicht deine Abrechnung.

      Stripe-Gebühren in vier Schritten berechnen

      Ein Betrag, eine Zahlungsmethode, ein Häkchen. Der Rechner läuft im Browser, schickt nichts weg und rechnet mit den Sätzen für ein deutsches Konto, nicht mit den amerikanischen.

      1. Betrag eintragen. Schreib den Betrag hin, den die Kundin zahlt — den Bruttobetrag, bevor Stripe etwas abzieht. Bei 49,00 € auf einer EWR-Standardkarte sind das 0,99 € Gebühr und 48,01 € für dich.
      2. Die richtige Kartenart wählen. Das ist der Schritt, den fast alle Rechner überspringen. Für ein deutsches Konto kostet dieselbe Zahlung 1,5 % + 0,25 € auf einer EWR-Standardkarte, 2,8 % + 0,25 € auf einer Premium- oder Firmenkarte und 3,15 % + 0,25 € auf einer Karte von außerhalb des EWR. Maßgeblich ist das Land der ausgebenden Bank, nicht die Lieferadresse.
      3. Umrechnung ankreuzen, falls sie anfällt. Wenn die Zahlung tatsächlich umgerechnet werden muss, kommen 2 % auf den Satz obendrauf — nicht 1 %, wie es die US-Preisliste sagt. Eine Karte aus Spanien, die in Euro zahlt, löst das nicht aus; eine Karte aus den USA, die in Euro zahlt, in der Regel schon.
      4. Die zweite Spalte lesen. Rechts stehen die drei Zahlen, die auf keiner Rechnung auftauchen: was du berechnen müsstest, damit netto eine glatte Summe ankommt, was dieselbe Zahlung über ein Abo-Jahr kostet, und was eine verlorene Zahlungsanfechtung kostet — Ware weg, Gebühr weg, dazu 20,00 €.

      Die Sätze, mit denen dieser Rechner rechnet

      Jede Zahl unten stammt aus Stripes veröffentlichten Preisen für ein deutsches Konto im Standardtarif, nachgesehen am 4. September 2026. Sie stehen als eine einzige Konstante im Quelltext der Seite, damit das, was der Rechner tut, und das, was in dieser Tabelle steht, nicht auseinanderlaufen können.

      WasSatzGilt für
      Standardkarte aus dem EWR1,5 % + 0,25 €Pro erfolgreicher Onlinezahlung. Der Normalfall im deutschen Endkundengeschäft.
      Premiumkarte aus dem EWR2,8 % + 0,25 €Firmen-, Business- und Premium-Privatkarten. Fast doppelt so teuer wie die Standardkarte, und du erfährst es erst nach der Zahlung.
      Karte aus dem Vereinigten Königreich2,5 % + 0,25 €Seit dem Brexit eine eigene Zeile — UK ist kein EWR mehr.
      Karte von außerhalb des EWR3,15 % + 0,25 €Nach dem Land der ausgebenden Bank, nicht nach IP-Adresse oder Lieferanschrift.
      Währungsumrechnung+ 2 %Nur wenn tatsächlich umgerechnet wird, zusätzlich zum Kartensatz.
      SEPA-Lastschrift0,35 € pauschalKein Prozentsatz. Ab 7,00 € ist sie billiger als die Karte, ab 1.000 € über vierzigmal billiger.
      SEPA-Lastschrift, zurückgegeben3,50 €Fehlgeschlagene Zahlung, etwa bei fehlender Deckung.
      SEPA-Lastschrift, angefochten15,00 €Widerspruch gegen eine eingezogene Lastschrift.
      Klarna (DE/AT/BE/NL/CH)2,99 % + 0,35 €In Deutschland deutlich günstiger als in Frankreich, Spanien oder Italien, wo 4,99 % + 0,40 € gelten.
      Zahlungsanfechtung erhalten20,00 €Pro Anfechtung, unabhängig vom Ausgang.
      Widerspruch gegen eine Anfechtung20,00 €Wird bei Erfolg zurückerstattet, bei Verlust nicht.
      RückerstattungGebühr bleibt wegDie Abwicklungsgebühr der ursprünglichen Zahlung bekommst du nicht zurück.

      Zwei Vorbehalte, die schwerer wiegen als die Nachkommastellen. Das sind die veröffentlichten Standardsätze für Deutschland — ein verhandelter Vertrag, ein Konto in einem anderen Land oder eine Plattformvereinbarung sehen anders aus, und kein Rechner im offenen Netz kennt deinen Satz. Und ein Prozentsatz plus eine feste Gebühr verhält sich bei verschiedenen Beträgen völlig unterschiedlich: 1,5 % + 0,25 € sind 4,0 % auf eine Bestellung über 10 € und 1,75 % auf eine über 100 €. Wer kleine Warenkörbe verkauft, zahlt einen Satz, den ihm niemand nennt.

      Lastschrift, Klarna, giropay: was auf dem deutschen Preisblatt wirklich steht

      Der größte Hebel für ein deutsches Konto steht nicht in der Kartenzeile. SEPA-Lastschrift kostet 0,35 € — pauschal, ohne Prozente. Bei 49,00 € zahlst du mit Karte 0,99 €, per Lastschrift 0,35 €. Bei 1.000 € sind es 15,25 € gegen 0,35 €. Der Umschlagpunkt liegt bei 7,00 €: darüber ist die Lastschrift immer billiger.

      Warum zieht dann nicht jeder ein? Weil der Preis nicht die ganze Rechnung ist. Eine zurückgegebene Lastschrift kostet 3,50 €, eine angefochtene 15,00 €, und das Geld steht laut Stripes eigener Dokumentation erst nach 6 Bankarbeitstagen zur Verfügung — bei Karten sind es wenige Tage. Für ein Abo mit bekannten Kundinnen ist das ein hervorragender Tausch. Für einen Erstkauf im Shop, bei dem die Ware sofort rausgeht, ist es ein Kreditrisiko, das du dir selbst ins Haus holst.

      Zwei weitere Dinge, die man nur in diesem Markt lernt:

      Klarna kostet in Deutschland weniger als anderswo. Auf demselben Preisblatt steht Klarna für Deutschland, Österreich, Belgien, die Niederlande und die Schweiz bei 2,99 % + 0,35 €, für Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Portugal und das Vereinigte Königreich dagegen bei 4,99 % + 0,40 € und für die USA und Kanada bei 5,99 % + 0,30 €. Auf 49,00 € sind das 1,82 € hier und 2,85 € in Spanien. Derselbe Button, derselbe Anbieter, zwei Punkte Unterschied — wer die Marge aus einer internationalen Preisliste rechnet, rechnet falsch.

      giropay und Sofort stehen nicht mehr auf der Liste. Auf Stripes Seite mit den lokalen Zahlungsmethoden für deutsche Konten kamen beide am 4. September 2026 nicht mehr vor. Wer noch eine Anleitung von 2023 im Wiki hat, plant mit Methoden, die es dort nicht mehr gibt; auf der Liste stehen für den deutschsprachigen Raum stattdessen SEPA-Lastschrift, SEPA-Banküberweisung, Klarna, Billie, PayPal, EPS für Österreich und TWINT für die Schweiz.

      Für das Ladengeschäft kommt eine deutsche Besonderheit dazu, die online nicht auftaucht: Bei co-badgeten Girocard-Karten schreibt die Verordnung (EU) 2015/751 vor, dass die Kundin die Marke wählen darf, über die abgerechnet wird. Stripes eigene Bezahloberflächen zeigen die Auswahl automatisch an; eine selbst gebaute Oberfläche musst du selbst konform halten.

      Fällt auf die Stripe-Gebühr Umsatzsteuer an?

      Diese Frage stellt in Deutschland jede Buchhaltung im ersten Monat, und die Antwort steht nicht auf der Preisseite. Stripe selbst schreibt in seiner Hilfe zur Besteuerung der Gebühren, dass es für europäische Kontoinhaber aus Irland leistet und keine Mehrwertsteuer auf Stripe-Gebühren berechnet — mit Ausnahme von Kontoinhabern in Irland, Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten. Deutschland steht nicht auf dieser Ausnahmeliste.

      Praktisch heißt das: Auf deiner monatlichen Gebührenabrechnung steht ein Nettobetrag ohne deutsche Umsatzsteuer. Ob und wie du diese Leistung im Reverse-Charge-Verfahren selbst zu erklären hast, hängt an deinem Status — Stripe empfiehlt an genau dieser Stelle ausdrücklich, eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater zu fragen, und diese Seite hier tut dasselbe. Wir rechnen Prozentsätze aus; wir sind keine Steuerberatung, und der Unterschied ist für dich teuer.

      Der Punkt, der für den Rechner zählt, ist trotzdem eindeutig: die 1,5 % + 0,25 € sind der Endpreis, es kommt keine Umsatzsteuer obendrauf. Das ist nicht überall so — für ein japanisches Stripe-Konto etwa wird die japanische Verbrauchsteuer zusätzlich zur Gebühr erhoben. Wer dieselbe Tabelle für zwei Märkte benutzt, rechnet einen davon falsch.

      Was am Ende wirklich bei dir liegt

      Die Gebühr ist nur die halbe Frage. Die andere Hälfte ist, wo das Geld liegt, wenn alles vorbei ist — und das unterscheidet sich je nach Weg so, wie es eine einzelne „Netto"-Zahl verdeckt. Eine Zahlung über 49,00 €, drei Ziele:

      Dein eigenes Stripe-KontoClize-GuthabenDirektauszahlung
      Vertragspartner der KundinDuClizeDu
      Abwicklungsgebühr aus den 49,00 €0,99 €, von dir getragenVon Clize getragen, als Vertragspartner der Kundin0,99 €, von dir getragen
      Plattformgebühr obendraufKeineKeineEin prozentualer Anteil pro Zahlung
      Was du am Ende hast48,01 € auf deinem Stripe-Guthaben49,00 € Clize-Guthaben48,01 € abzüglich des Anteils
      Wofür ausgebbarAllesDomains, gehostete Deploys, generierte Bilder, Video und MusikAlles
      Auf ein Bankkonto auszahlbarJa, nach deinem AuszahlungsplanNeinJa
      Stand heuteLive, und der normale Weg zu verkaufenLiveGebaut, auf Plattformebene nicht eingeschaltet

      Lies die mittlere Spalte genau, denn die naheliegende Lesart ist falsch. Das ist kein billigeres Stripe, und es gibt hier keine Abmachung, durch die die Kartenabwicklung weniger kostet. Clize zieht auf dem eigenen Stripe-Konto ein, zahlt als Vertragspartner der Kundin Stripes Gebühr und schreibt dir den vollen Betrag gut, den die Käuferin bezahlt hat. Gewonnen hast du keinen Rabatt — sondern das Wegfallen von Konto, Verifizierung und Schlüssel. Aufgegeben hast du die Umwandelbarkeit: Das Guthaben kauft Dinge, die Clize verkauft, und wird nicht zu Bargeld. Ein Euro Clize-Guthaben ist einen Euro wert, wenn du ihn ohnehin für eine Domain oder ein Deploy ausgegeben hättest, und weniger als einen Euro sonst.

      Die ehrliche Regel ist deshalb eine Grenze, kein Verkaufsargument. Wenn der Umsatz auf ein Bankkonto muss, nimm dein eigenes Stripe-Konto, zahl die 1,5 % + 0,25 € und lies die obere Zeile. Wenn ein Agent bei dir ohnehin Domains, Hosting und generierte Assets bezahlt und einen Teil davon zurückverdienen soll, ist die mittlere Spalte ein geschlossener Kreis und kein Gebührenvergleich. Agent Storefront beschreibt diesen Kreis von Anfang bis Ende (auf Englisch).

      Mehr berechnen, damit netto eine glatte Summe ankommt

      Rechnungen werden meist andersherum geschrieben. Du willst nicht wissen, was von 500 € übrig bleibt; es sollen 500 € ankommen, und die Frage ist, was auf die Rechnung muss. 1,5 % oben draufzuschlagen ist die naheliegende Bewegung und sie ist falsch, weil die Gebühr von der größeren Summe genommen wird, die du gerade erzeugt hast.

      Die Rechnung ist eine Zeile. Für einen Nettobetrag N bei einem Prozentsatz p und einer festen Gebühr f:

      Betrag = (N + f) / (1 − p)
      
      # netto 500 € auf einer EWR-Standardkarte:
      Betrag = (500 + 0,25) / (1 − 0,015) = 507,87 €

      Wer stattdessen 1,5 % addiert, landet bei 507,50 € — und damit 0,36 € unter fünfhundert. Auf einer Rechnung ein Rundungsfehler, über ein Jahr Rechnungsstellung eine echte Zahl. Der Rechner macht das mit dem Betrag, den du eintippst, und zeigt es als zweite Zahl an, sodass du in beide Richtungen lesen kannst, ohne die Eingabe zu ändern.

      Zwei Fußnoten. Bei der SEPA-Lastschrift ist es keine Division, sondern eine Addition: die Gebühr ist ein fester Betrag, also werden aus 500 € netto schlicht 500,35 €. Und in Deutschland darfst du die Gebühr nicht einfach als Aufschlag an die Kundin weiterreichen — § 270a BGB verbietet ein Entgelt für die Nutzung von SEPA-Lastschrift, SEPA-Überweisung und Zahlungskarten, für die die Interbankenentgelt-Verordnung gilt. Die zulässige Fassung davon ist ein höherer Preis, keine Position namens „Zahlungsgebühr".

      Abos: die feste Gebühr fällt bei jeder Verlängerung an

      Der häufigste Rechenfehler bei wiederkehrendem Umsatz ist, die 0,25 € für eine einmalige Sache zu halten. Sie werden pro erfolgreicher Transaktion berechnet, und ein Monatsabo besteht aus zwölf erfolgreichen Transaktionen im Jahr.

      Bei einem Tarif für 9 € im Monat kostet jede Abbuchung 1,5 % plus 0,25 €, also 0,39 € — das sind 4,3 %, nicht 1,5 %. Über ein Jahr sind es 4,68 € auf 108 € Umsatz. Rechnest du dieselben 108 € einmal jährlich ab, sind es 1,87 € — effektiv 1,73 %. Das Produkt ist identisch; die Abrechnungsentscheidung hat zweieinhalb Punkte Marge verschoben. Deshalb hat der Rechner eine Abrechnungsauswahl und nimmt nicht einfach eine Einmalzahlung an, und deshalb sind Jahrestarife meist stärker rabattiert, als der Churn-Vorteil allein rechtfertigen würde.

      Zwei weitere Kosten, die nur bei wiederkehrendem Umsatz auftauchen. Gescheiterte Verlängerungen kosten dich trotzdem: für eine abgelehnte Abbuchung fällt keine Gebühr an, aber die Wiederholungsversuche, die Mahn-E-Mails und die unfreiwillige Abwanderung sind real, und die Gegenmittel — ein Kartenaktualisierer, ein klügerer Wiederholungsplan — haben ihren eigenen Preis. Und Rückerstattungen geben die ursprüngliche Abwicklungsgebühr nie zurück, sodass eine Kundin, die ein Jahr im Voraus zahlt und im zweiten Monat kündigt, dich die volle Gebühr auf das ganze Jahr gekostet hat, auch nachdem du ihr zehn Monate erstattest.

      Wenn du gerade den Bezahlvorgang baust, der diese Zahlungen erzeugt: Das Stück, das darüber entscheidet, ob diese ganze Rechnerei überhaupt vertrauenswürdig ist, ist der Ort, an dem der Preis gespeichert liegt. Ein Preis, der in deiner Seite steht, lässt sich verändern, bevor er Stripe erreicht — der Katalog-Generator ist die kurze Fassung der Gegenmaßnahme. Und wenn du die Fehlerpfade durchspielen willst, hat die Tabelle mit den Testkarten für jede Ablehnung und jede Anfechtung aus der Tabelle oben eine Nummer (beide auf Englisch).

      Zum Schluss eine Ehrlichkeit über diese Seite selbst. Sie ist ein Rechner, und Rechner stehen ganz oben im Trichter: Die meisten, die hier ankommen, verkaufen längst über Stripe und wollen eine Zahl, kein Produkt. Das ist völlig in Ordnung. Sie ist in die Storefront-Linie verlinkt, weil die nächste Frage nach „was kostet mich das" meistens „und wer betreibt eigentlich den Laden" lautet — nicht weil bei einem Gebührenrechner irgendjemandes Entscheidung fällt.

      // FAQ

      Was kostet Stripe in Deutschland pro Transaktion?

      Für ein deutsches Konto im Standardtarif 1,5 % + 0,25 € pro erfolgreicher Onlinezahlung mit einer Standardkarte aus dem EWR. Eine Premium- oder Firmenkarte aus dem EWR kostet 2,8 % + 0,25 €, eine Karte aus dem Vereinigten Königreich 2,5 % + 0,25 € und eine Karte von außerhalb des EWR 3,15 % + 0,25 €. Muss umgerechnet werden, kommen 2 % obendrauf. SEPA-Lastschrift kostet pauschal 0,35 €. Sätze gegen Stripes veröffentlichte Preise für Deutschland am 4. September 2026 geprüft.

      Fällt auf die Stripe-Gebühren Umsatzsteuer an?

      Stripe schreibt in seiner Hilfe zur Besteuerung der Gebühren, dass es für europäische Kontoinhaber aus Irland leistet und keine Mehrwertsteuer auf Stripe-Gebühren berechnet — ausgenommen sind Kontoinhaber in Irland, Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten. Deutschland gehört nicht dazu, die Gebühr auf deiner Abrechnung ist also ein Nettobetrag. Ob du sie im Reverse-Charge-Verfahren selbst zu erklären hast, hängt an deinem Status; Stripe verweist dafür ausdrücklich auf eine Steuerberatung, und dieser Rechner tut dasselbe.

      Wie viel muss ich berechnen, damit netto ein bestimmter Betrag ankommt?

      Dividieren statt addieren. Um netto N zu erhalten, bei einem Prozentsatz p und einer festen Gebühr f, berechnest du (N + f) / (1 − p). Für 500 € netto auf einer EWR-Standardkarte sind das (500 + 0,25) / 0,985 = 507,87 €. Wer stattdessen einfach 1,5 % addiert, landet bei 507,50 € und damit 0,36 € zu niedrig, weil die Gebühr von der größeren Summe genommen wird, die man gerade erzeugt hat.

      Ist die SEPA-Lastschrift günstiger als die Karte?

      Ab 7,00 € ja, und der Abstand wächst mit dem Betrag: bei 49 € kostet die Karte 0,99 € und die Lastschrift 0,35 €, bei 1.000 € sind es 15,25 € gegen 0,35 €, weil die Lastschrift pauschal abgerechnet wird. Der Preis ist aber nicht die ganze Rechnung — eine zurückgegebene Lastschrift kostet 3,50 €, eine angefochtene 15,00 €, und das Geld steht laut Stripes Dokumentation erst nach 6 Bankarbeitstagen zur Verfügung. Für Abos ein guter Tausch, für einen Erstkauf mit sofortigem Versand ein Kreditrisiko.

      Bietet Stripe in Deutschland noch giropay und Sofort an?

      Auf Stripes Seite mit den lokalen Zahlungsmethoden für deutsche Konten standen beide am 4. September 2026 nicht mehr. Für den deutschsprachigen Raum aufgeführt sind stattdessen SEPA-Lastschrift, SEPA-Banküberweisung, Klarna, Billie, PayPal, EPS für Österreich und TWINT für die Schweiz. Wenn in deiner Dokumentation noch eine giropay-Integration steht, plant sie mit einer Methode, die auf dieser Liste nicht mehr auftaucht.

      Erstattet Stripe die Gebühr, wenn ich einer Kundin Geld zurückgebe?

      Nein. Die Abwicklungsgebühr der ursprünglichen Zahlung wird bei einer Rückerstattung nicht zurückgegeben. Eine erstattete Bestellung über 100 € kostet dich 1,75 €, die du nicht wiedersiehst — deshalb wirkt sich die Retourenquote auf die Marge aus, ohne dass der Bruttoumsatz etwas davon zeigt.

      Warum liegt mein effektiver Satz über 1,5 %?

      Die 0,25 € sind eine feste Gebühr, ihr Gewicht hängt also am Bestellwert: 1,5 % + 0,25 € sind effektiv 4,0 % auf eine Bestellung über 10 € und 1,75 % auf eine über 100 €. Kommt eine Karte von außerhalb des EWR dazu und muss umgerechnet werden, sind es 5,15 % plus 0,25 €. Abos verstärken den Effekt, weil die feste Gebühr bei jeder Verlängerung anfällt und nicht nur einmal.

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      Wenn die Zahl steht, nimm das Geld an.

      Ein Befehl gibt dir einen fertigen Stripe-Checkout-Link zurück — ohne Stripe-Konto, ohne Schlüssel, ohne Onboarding-Formular. Der Haken steht in der dritten Spalte der Tabelle oben: Das Geld kommt als Clize-Guthaben an, nicht als Bargeld.

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